ARTIKELARCHIV
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, Rubrik: Sport, Ausgabe vom 24.10.2008
| Strudden muss in Wiesmoor die Talfahrt stoppen |
| Fußball-Kreisliga: Friedeburger ansonsten im freien Fall |
| Harlingerland/Wiesmoor/tz – Im Derby mit dem TuS Strudden kann die Germania den Anschluss an die Spitze wahren. Wobei Konkurrent und Spitzenreiter Middels einen Pflichtsieg landen müsste. Die Nachbarn aus Hinrichsfehn werden ihr Bestes versuchen, den Germanen in die Karten zu spielen. Für den BSC Burhafe hingegen ist der Knoten scheinbar geplatzt. Auch nach diesem Wochenende will die Truppe von Wolfgang Menken nur in eine Tabellenrichtung gucken: nach oben!
Germania Wiesmoor - TuS Strudden: Ausgeruht sollten die Kicker aus der Blumenstadt sein, denn nach dem Ausfall von vor drei Wochen und der verlegten Partie des letzten Wochenendes bestreiten die Germanen erst das zweite Ligaspiel in diesem Monat. Im Derby gilt es gegen Strudden, den Anschluss an die Spitze zu halten. Nach dem, was man in den vergangenen zwei Wochen von den Friedeburgern gesehen hat, sollte das kein größeres Problem darstellen. Denn die Mannschaft von Thomas Hasler zeigte sich nicht nur in Middels desolat, sondern wurde auf eigenem Platz auch noch vom Aufsteiger Burhafe mit 1:6 abgestraft. Bislang fand der Coach noch keine Antwort auf den plötzlichen Leistungseinbruch. Der Auftritt in Wiesmoor wäre dafür aber sicherlich eine passende Gelegenheit.
SG Mullberg/Bentstreek - Ostfrisia Moordorf: Die SG konnte sich nicht weiter von den Abstiegsrängen entfernen. Weiterhin sind es nur neun Punkte. Mit der Ostfrisia, die am Sonntag zu Gast sein wird, kann die SG bei einem Sieg gleichziehen. Die Auricher kommen nämlich auch nicht so richtig in Tritt. Glänzte die Mannschaft in der vergangenen Saison noch mit einem starken Angriff und einer noch sichereren Hintermannschaft, ist das Torverhältnis (-17) bisher überhaupt nicht nach dem Geschmack der Auricher.
TuS Großheide - SV Werdum: Im direkten Duell zweier designierter Abstiegskandidaten kann Werdum einen wichtigen Sprung aus den unteren Tabellenregionen unternehmen. Großheide bleibt in dieser Saison hinter allen Erwartungen zurück und konnte bislang nur einen einzigen Dreier verbuchen. Will das Team von Olaf Berschuck frühzeitig ins gesicherte Mittelfeld vorstoßen, ist ein Auswärtssieg nötig.
BSC Burhafe - SG Egels-Popens: Es läuft beim Aufsteiger: Burhafe ist seit fünf Spielen ungeschlagen, seit drei Spielen siegreich. Da konnte sich Wolfgang Menken am letzten Wochenende ruhig mal Urlaub nehmen – Vertretung Holger Drieling fuhr mit den Blau-Weißen einen souveränen 6:1-Sieg ein. In der Tabelle geht Burhafe steil nach oben. Damit das so bleibt wird man auch Egels-Popens die schnelle Spielweise aufzwingen müssen. Scheinbar haben die Gastgeber ja mittlerweile verstanden, wie man in der Kreisliga seine Chancen verwertet. Hartes Brot also für die Auricher – sie treten bei der Mannschaft der Stunde an.
TuS Middels - SV Hinrichsfehn: Von einem Aufwärtstrend ist bei Hinrichsfehn nach dem Trainerwechsel die Rede. Nach dem Punktgewinn vor zwei Wochen war man am letzten Spieltag zwar wieder gut, aber verlor trotzdem. Der Spielplan meint es nicht gut mit den Fehntjern. Die einzige Möglichkeit, einen positiven Trend zu bestätigen, wird sein, sich tapfer beim TuS Middels zu schlagen. Eine Überraschung darf hier nicht erwartet werden.
SV Wittmund - SV Hage: Die Truppe aus der Kreisstadt tut sich nach wie vor schwer. Mit dem SV Hage kommt am Wochenende der Tabellendritte. Die Mannschaft um Keno Kroon ist (vom TuS Middels abgesehen) die erfolgreichste Torfabrik der Liga. Torsten Peplow wird alle Hände voll zu tun haben, seine Hintermannschaft auf die schnellen Spitzen einzustellen. Schwächen offenbarte der SVH seit längerem nicht mehr. In den letzten fünf Pflichstspielen holte die Mannschaft aus dem Altkreis Norden ausschließlich Siege. |
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